Fenster zur anderen Seite – Träume, Natur und tief empfundene Phantasie von Jorinde Vogelsang
Jorinde Vogelsang zeigt vom 9. November bis 22. Dezember 2026 magische Welten, phantasievolle Gemälde und eine poetische Gegenwelt in ihrer Heimatstadt. Vernissage am Donnerstag, 19. November um 19 Uhr.
Träume, Natur und tief empfundene Phantasie: Vom Montag, 9. November bis zum 22. Dezember 2026 präsentiert das Rathaus Öhringen mit „Fenster zur anderen Seite“ eine faszinierende Ausstellung der Öhringer Künstlerin Jorinde Vogelsang. Nach vielen Jahren findet damit erneut eine Einzelausstellung in der Heimatstadt der Künstlerin statt. Bereits im Dezember 1988 stellte sie im Öhringer Schloss aus; in den Jahren 1996 und 2000 bereicherte sie zudem die städtischen Ausstellungen „Literaturgeschichte“ und „Sichtweisen Öhringen 2000“. Nach langjähriger Berufstätigkeit widmet sie sich nun im Ruhestand ganz ihrer künstlerischen Passion. Die Vernissage findet am Donnerstag, 19. November um 19 Uhr im Treppenhaus des Rathauses statt.
Künstlerischer Hintergrund und Philosophie
Als Autodidaktin gehört Jorinde Vogelsang keiner bestimmten Lehre oder Schule an, wodurch sie sich eine vollkommene Freiheit in der Darstellung ihrer ursprünglichen Phantasie bewahrt hat. Ihre Gemälde – überwiegend in Öl auf Leinwand ausgeführt – sind der Ausdruck einer ganz eigenen inneren Bilderwelt.
Die Werke im Stil des Magischen Realismus zeigen Metamorphosen, Zauberwesen, rätselhafte Erscheinungen, Verschleierungen und Groteskes, während in den Stillleben feine ornamentale Elemente zu entdecken sind. Inspiration findet die Künstlerin in Träumen, der Natur und dem Leben selbst. Sie versteht ihre Kunst als bewusste Gegenwelt zur technisierten, merkantilen und rationalen Realität – ein echtes „Fenster zur anderen Seite“, das den Betrachtenden den Blick in verborgene, poetische Dimensionen öffnet.
„Fenster zur anderen Seite“, Werke von Jorinde Vogelsang
Zeitraum: 9. November bis 22. Dezember 2026
Vernissage: Donnerstag, 19. November 2026 um 19 Uhr
Ort: Rathaus Öhringen, Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch: 8:15 bis 16:15 Uhr, Donnerstag: 8:15 bis 18 Uhr, Freitag: 8:15 bis 12:15 Uhr
Eintritt: frei
Vergangene Ausstellungen 2026

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Gert Scherer, Jahrgang 63, befasst sich seit 2014 mit der "Kunst des Schreibens". Seit 2017 ist er als Dozent in verschiedenen Einrichtungen tätig und ist auch selbst Teilnehmer bei unterschiedlichsten nationalen und internationalen DozentInnen zu unterschiedlichsten Themen: Schrift, Prägung, Buchbindung, Farbgebung, Goldener Schnitt und immer wieder das Erlernen verschiedener Schriften.
Lassen Sie sich überraschen von der vielfältigen Kuns des schönen Schreibens.
Vernissage: 15. Januar 2026, 19 Uhr

Kunst muss nicht gut sein – Kunst muss guttun. Mit dieser Haltung lädt Thalea Sophie Fix dazu ein, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und sich in einer schnelllebigen Welt Zeit für Sinnlichkeit, Begegnung und Selbstwahrnehmung zu nehmen. In ihrer Malerei beschäftigt sich die Künstlerin mit Körperlichkeit, der Darstellung der Haut, Porträts sowie dem natürlichen Kreislauf des Lebens. Dabei hinterfragt sie gängige Schönheitsideale und zeigt, dass wahre Schönheit nicht in Perfektion liegt, sondern in Individualität, Erfahrungen und vermeintlichen Makeln.
Die gezeigten Werke regen dazu an, den Blick auf den eigenen Körper neu zu überdenken und Veränderungen nicht als Verlust, sondern als Ausdruck des Lebens zu begreifen. Thalea Sophie Fix möchte mit ihrer Kunst das Leben verstehen, Veränderungen wertschätzen und die Vergänglichkeit als positiven Reiz betrachten, um dem Leben mehr Leben zu geben.
Zur Künstlerin
Thalea Sophie Fix ist 26 Jahre alt, seit ihrer Kindheit leidenschaftliche Künstlerin sowie studierte Innenarchitektin (B.Eng.) und Kunstpädagogin (M.A.). Ihre künstlerischen Anfänge liegen in der Zeichnung mit Kohle, Graphit und Kreide. Im Laufe der Zeit verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunächst zur Aquarell- und schließlich zur Acrylmalerei. In ihren Arbeiten erforscht sie die Beziehung zwischen Körper, Zeit und Identität und verbindet dabei figurative Malerei mit Einflüssen aus alltäglichen Menschenbeobachtungen und der Ästhetik der Street Art. Ihre Farbpalette reicht von sinnlichen Hauttönen bis zu expressiven Farbausdrücken.
Bereits in diesem Jahr war Thalea Sophie Fix bei der Tausend-Lichter-Ausstellung und der Museumsnacht in Aschaffenburg vertreten. Darüber hinaus initiierte sie ein Pop-up-Kunstkollektiv und veranstaltete ein Live-Painting-Event beim StijlMarkt in Mainz. Neben Auftragsarbeiten präsentiert und verkauft sie ihre Werke über die Plattform Studierenden Kunstmarkt.
Zu ihren Arbeiten sagt die Künstlern: „Mit meiner Kunst möchte ich das Leben verstehen, Veränderungen wertschätzen und die Vergänglichkeit als positiven Reiz ansehen, dem Leben mehr Leben zu geben. Die Einzigartigkeit des Körpers und die Abweichung von gesellschaftlichen Idealen sind es, die Menschen interessant und schön machen.“
