Layers of Time – Zeitspuren von Susanne Krötzsch
Geschmack wandelt sich. Ausdruck verändert sich. Inspiration nimmt neue Formen an. Vom Montag, 21. September bis 6. November zeigt das Rathaus Öhringen mit „Layers of Time – Zeitspuren“ eine Ausstellung der Künstlerin Susanne Krötzsch, die diesen Wandel selbst zum Thema macht.
Abstrakte Werke, farbintensive Phasen und stille, nahezu farblose Bilder treten in einen Dialog miteinander. Jede Arbeit trägt die Spur ihrer Entstehungszeit – gemeinsam öffnen sie ein Panorama künstlerischer Entwicklung, das Besucherinnen und Besucher durch mehrere Jahrzehnte künstlerischen Schaffens führt.
Die Finissage zur Ausstellung findet mit musikalischer Begleitung von Soul- und Pop-Sängerin Ida Steinbach am Donnerstag, den 5. November um 19 Uhr im Rathaus statt. Im Repertoire hat sie Songs im Stil von Whitney Houston oder Alicia Keys.
Susanne Krötzsch, geboren 1965, wuchs in einem Umfeld auf, in dem Kreativität selbstverständlich war. Schon früh entwickelte sie eine eigene, natürliche Nähe zu Farben, Formen und dem freien Ausdruck, die sich im Laufe der Jahre zu einer beständigen künstlerischen Sprache formte.
Ein Satz ihres Zeichenlehrers begleitet sie bis heute: Ein Künstler ist, wer das, was er sieht, zu Papier bringen kann. Für Krötzsch liegt das Wesentliche jedoch nicht im Sichtbaren, sondern im Inneren. Ihre Arbeiten entstehen aus Empfindungen, aus Energie, aus Stimmungen und aus Fragen, die sich im Laufe des Lebens verändern. Abstraktion und Expression sind für sie keine Stilrichtungen, sondern Wege, um innere Bewegungen sichtbar zu machen.
Ihre Bilder tragen Spuren verschiedener Lebensphasen: Momente voller Klarheit, Zeiten des Zweifelns, Augenblicke von Freude oder Verletzlichkeit. Manche Werke entstehen leise und zurückhaltend, andere kraftvoll und impulsiv. Oft beginnt ein Bild mit einer Vorstellung, doch im Prozess entwickelt es eine eigene Dynamik, die Krötzsch immer wieder überrascht und weiterführt.
Für Susanne Krötzsch ist Malen ein Öffnen nach außen – ein Dialog zwischen Gefühl und Form, zwischen Intuition und Entscheidung. Eine Ausstellung bedeutet für sie, diesen Raum zu teilen und Betrachtern die Möglichkeit zu geben, eigene Empfindungen zu entdecken. Kunst soll berühren, irritieren, anregen, verbinden. Sie darf Fragen stellen, Nähe schaffen oder einfach einen Moment des Innehaltens ermöglichen.
Ihre Werke sind Ausdruck eines Lebens, das sich ständig wandelt – und einer Liebe zur Kunst, die über Jahrzehnte hinweg gewachsen ist und bis heute trägt.
„Layers of Time – Zeitspuren“, Werke von Susanne Krötzsch
Zeitraum: 21. September bis 6. November 2026
Finissage: Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr mit Soul-Sängerin Ida Steinbach
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 8.30 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8.30 bis 18 Uhr
Freitag: 8.30 bis 12.15 Uhr
An Feiertagen sind das Rathaus und die Ausstellung geschlossen
Der Eintritt ist frei.
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Gert Scherer, Jahrgang 63, befasst sich seit 2014 mit der "Kunst des Schreibens". Seit 2017 ist er als Dozent in verschiedenen Einrichtungen tätig und ist auch selbst Teilnehmer bei unterschiedlichsten nationalen und internationalen DozentInnen zu unterschiedlichsten Themen: Schrift, Prägung, Buchbindung, Farbgebung, Goldener Schnitt und immer wieder das Erlernen verschiedener Schriften.
Lassen Sie sich überraschen von der vielfältigen Kuns des schönen Schreibens.
Vernissage: 15. Januar 2026, 19 Uhr

Kunst muss nicht gut sein – Kunst muss guttun. Mit dieser Haltung lädt Thalea Sophie Fix dazu ein, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und sich in einer schnelllebigen Welt Zeit für Sinnlichkeit, Begegnung und Selbstwahrnehmung zu nehmen. In ihrer Malerei beschäftigt sich die Künstlerin mit Körperlichkeit, der Darstellung der Haut, Porträts sowie dem natürlichen Kreislauf des Lebens. Dabei hinterfragt sie gängige Schönheitsideale und zeigt, dass wahre Schönheit nicht in Perfektion liegt, sondern in Individualität, Erfahrungen und vermeintlichen Makeln.
Die gezeigten Werke regen dazu an, den Blick auf den eigenen Körper neu zu überdenken und Veränderungen nicht als Verlust, sondern als Ausdruck des Lebens zu begreifen. Thalea Sophie Fix möchte mit ihrer Kunst das Leben verstehen, Veränderungen wertschätzen und die Vergänglichkeit als positiven Reiz betrachten, um dem Leben mehr Leben zu geben.
Zur Künstlerin
Thalea Sophie Fix ist 26 Jahre alt, seit ihrer Kindheit leidenschaftliche Künstlerin sowie studierte Innenarchitektin (B.Eng.) und Kunstpädagogin (M.A.). Ihre künstlerischen Anfänge liegen in der Zeichnung mit Kohle, Graphit und Kreide. Im Laufe der Zeit verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunächst zur Aquarell- und schließlich zur Acrylmalerei. In ihren Arbeiten erforscht sie die Beziehung zwischen Körper, Zeit und Identität und verbindet dabei figurative Malerei mit Einflüssen aus alltäglichen Menschenbeobachtungen und der Ästhetik der Street Art. Ihre Farbpalette reicht von sinnlichen Hauttönen bis zu expressiven Farbausdrücken.
Bereits in diesem Jahr war Thalea Sophie Fix bei der Tausend-Lichter-Ausstellung und der Museumsnacht in Aschaffenburg vertreten. Darüber hinaus initiierte sie ein Pop-up-Kunstkollektiv und veranstaltete ein Live-Painting-Event beim StijlMarkt in Mainz. Neben Auftragsarbeiten präsentiert und verkauft sie ihre Werke über die Plattform Studierenden Kunstmarkt.
Zu ihren Arbeiten sagt die Künstlern: „Mit meiner Kunst möchte ich das Leben verstehen, Veränderungen wertschätzen und die Vergänglichkeit als positiven Reiz ansehen, dem Leben mehr Leben zu geben. Die Einzigartigkeit des Körpers und die Abweichung von gesellschaftlichen Idealen sind es, die Menschen interessant und schön machen.“
